Elisabeth Herrmann: Zartbittertod | Leseprobe read’n’go

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Worum geht es in Zartbittertod?

Mia ist in dem kleinen Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern aufgewachsen – mit den wunderbaren Rezepten, aber auch mit dem rätselhaften Familienfoto, auf dem ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade zu sehen ist, zusammen mit ihren Urgroßvater Jakob und seinem Lehrherrn Gottlob Herder. Der Lehrherr ist weiß, Jakob schwarz. Mia ist zwar bekannt, dass ihr Vorfahr als kleiner Junge aus dem damaligen Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland gekommen ist. Aber warum? Und wie?
Um mehr über Jakob zu erfahren, reist Mia nach Lüneburg. Doch die Familie Herder ist wenig begeistert von Mias Besuch…

Zart wie die Liebe, bitter wie die Schuld.

Meißen

Ein altes, verblichenes Foto. So groß wie eine Postkarte. Die Gesichter der beiden Männer waren kaum noch zu erkennen, die Zeit hatte fast alle markanten Züge gelöscht. Doch die Haltung war eindeutig: Der eine groß, stolz und selbstbewusst, der andere fast noch ein Knabe, schmal, schüchtern, beide in knöchellangen weißen Kitteln. Zwischen ihnen stand, riesig und dunkel glänzend, ein Nashorn. Mia trat näher, streckte die Hand nach dem Rahmen aus und ließ sie wieder sinken. Sollte sie? Sollte sie nicht?

„Du kannst es ruhig nehmen.“ Mias Mutter Helene sah kurz von der Kasse hoch. Gerade hatte sie die Ladentür zu der kleinen Chocolaterie abgeschlossen und die Jalousien an den Schaufenstern heruntergelassen, um die Auslage vor der Abendsonne zu schützen. „Der links ist Gottlob Herder, und rechts dein Urgroßvater Jakob Arnholt.“

„Ich weiß.“ Mia kannte die Namen. Sie wusste sogar, wo das Foto aufgenommen worden war: in Lüneburg, kurz vor dem ersten Weltkrieg. Dort hatte Jakob eine Lehre als Zuckerbäcker gemacht, und zwar bei Herder, dem Gründer einer der größten deutschen Schokoladenfabriken. Herder war der Selbstbewusste. Jakob der Schmale, Schüchterne.

„Und in der Mitte ihre Kreatur.“

„Ein Nashorn aus Schokolade. In Lebensgröße. Wow.“ Mia betrachtete das längst vergangene Meisterwerk und seine beiden Erschaffer, festgehalten von einem „Photographen“ vor über hundert Jahren. Es hing an der Wand, seit Mia denken konnte. Als Kind hatte sie sich ausgemalt, wie es wäre, auf dem Rücken dieses Tieres zu sitzen und ein winziges Stück von seinem Ohr abzuknabbern. Jetzt war sie erwachsen – auch wenn ihre Eltern nicht mit ziemlich unwitzigen Kommentaren sparten, sobald Mia das erwähnte. Aber mit neunzehn war man doch erwachsen? Und wenn sie Glück hatte und eine richtig gute Familiengeschichte recherchieren könnte, wäre sie demnächst sogar Studentin an der renommierten Hamburger Journalistenschule …

Die Aufnahmeprüfung war ein harter Brocken. Erzählen Sie uns die Geschichte eines Familienfotos und erläutern Sie die einzelnen Rechercheschritte. Mia war davon überzeugt, dass nicht viele Bewerber mit einem lebensgroßen Schokoladennashorn aufwarten konnten. Es musste mindestens zwei Zentner gewogen haben und wirkte ziemlich … naja, nicht unbedingt gefährlich. Aber trotzdem eindrucksvoll. Schon allein die Maße! Der höchste Punkt am Rücken überragte sogar noch Gottlob Herder. Und Jakob sah geradezu winzig dagegen aus. Wenn so ein Hammer-Teil keine Extrapunkte gab, was dann? Sie könnte die Arbeitsbedingungen der damaligen Zeit recherchieren. Und gleichzeitig etwas darüber herausfinden, wie der kleine Jakob nach Deutschland gekommen war und warum die beiden ausgerechnet ein Nashorn nachgebildet hatten. Die Idee gefiel ihr immer besser.

Mia nahm das Foto ab. Es steckte hinter Glas in einem Holzrahmen, auf der Rückseite festgehalten von einem verklebten Pappdeckel. Vorsichtig pustete sie den Staub ab.

„Gottlob Herder und Jakob Arnhold“, sagte sie leise, als ob sie mit den beiden Männern reden würde. „Der Meister und sein Lehrling. – Mutsch, darf ich es rausholen? Vielleicht steht ja das Datum auf der Rückseite oder irgendein Hinweis darauf, für wen dieses Nashorn gedacht war.“

Ein längst vergangenes Meisterwerk.

Mia ritzte das Papier ein und begann vorsichtig, es von der Unterlage zu lösen. Sie wollte das Foto auf keinen Fall beschädigen.

„Das erste sächsische mixed couple?“, fragte sie. „Ich muss wirklich mal in die Archive. Nicht nur wegen der Bewerbung. Ich meine, ein afrikanischer Junge in Sachsen zur Kaiserzeit und in der Weimarer Republik, das ist schon was Besonderes.“

„Da wird es nicht viel geben.“ Helene war fertig und kam näher, um über Mias Schulter zu spähen. „Das wenige liegt alles in der Hausmappe. Ein paar Zeitungsartikel zu den Firmenjubiläen und dann seine Todesanzeige. Meine Mutter hat sie noch gehütet wie einen Schatz, deshalb ist das auch so ziemlich das einzige, was ich genau über Jakob weiß. Eine Blutvergiftung, die zu spät behandelt wurde. Ich glaube, Ende der Zwanziger Jahre. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das als Glück ansehen soll …“

Mia zog das Deckblatt ab. Es war mürbe und von einer undefinierbaren, altrosa Farbe. Darunter kam die Rückseite des Fotos zum Vorschein. Ihr Herz klopfte schneller: Sie war beschrieben.

„Ist das Sütterlin?“

„Keine Ahnung.“

Das Foto war aus stabilem Karton und die Schrift auf der Rückseite erschien ebenso ordentlich wie unleserlich. Immerhin: Mia konnte das Datum entziffern.

„Neunzehnter Mai neunzehnhundertdreizehn. Für … Jakob Arnholt. Nicht? Das ist doch sein Name?“

Helene nickte. „Definitiv. Für Jakob Arnholt in me-mo-moribundi?“

„In memoriam. In memoriam – was? Ich kann‘s nicht lesen.” Mia versuchte, den nächsten Wörtern irgendeinen Sinn abzuringen. „Hochzeit. Das könnte tatsächlich Hochzeit heißen! Victoria? Sieg?“

Helene schüttelte erst den Kopf und nahm ihr dann mit einem triumphierenden Lächeln die Aufnahme ab. „Victoria Luise! Aber natürlich! Es ist ein Name!“

„Gottlob, Jakob und Victoria Luise? Hieß das Nashorn so?”

“Das Nashorn? Nein! Victoria Luise ist, genauer gesagt war, die Tochter des letzten deutschen Kaisers. Das war kein Jubiläum. Dieses Nashorn aus Schokolade wurde für ihre Hochzeit hergestellt! Natürlich! Hätte mich auch gewundert, wenn die Herders nicht auch noch Hoflieferanten gewesen wären.“

Mias Augen begannen zu funkeln. „Eine kaiserliche Hochzeit? Und mein Urgroßvater hat dazu dieses Monstrum beigesteuert? Da muss es doch noch Unterlagen geben! Listen, Einladungskarten, vielleicht ein paar verruckelte alte Filmaufnahmen. Mai neunzehnhundertdreizehn, ein zentnerschweres Nashorn aus Schokolade, aus Lüneburg nach Berlin verschickt und das vielleicht bei dreißig Grad im Schatten … Ich hab`s! Meine Story. Sie werden niederknien in Hamburg!“

Schummriges Halbdunkel erwartete sie.

Später an diesem Abend

Jandrik piekte die letzte Bratwurst vom Teller, bevor Mia auch nur die Gabel ausgestreckt hatte.

„He!“

„Es ist noch Salat da. Ist sowieso besser für deine Linie. Hast du zugenommen?“

Mia tauchte die Finger in ihr Wasserglas und schickte Jandrik ein paar Tropfen über den Tisch. „Muss ich mir diese Frechheiten noch lange gefallen lassen oder wann gehen wir runter in den Hof und tragen das wie Männer aus?“ Und an ihren Vater gewandt fragte sie: „Ab wann ist er groß genug für eine Tracht Prügel?“

Wer zwei ältere Brüder hatte, wusste, wie man sich durchsetzte.

„Schon gut.“ Jandrik teilte die Wurst und lud eine Hälfte auf ihrem Teller ab. „Gewalt zieht bei mir nicht. Schenk mir dein zahnloses Lächeln.“

Mia zog eine Grimasse. Ihre Zähne waren makellos – sein Witz war ein Überbleibsel aus der Zeit, in der sie auf Bäume geklettert und Skateboard wie eine Wilde gefahren war. Das war nicht ohne Blessuren abgegangen. Sie drehte sich zu ihrer Mutter. „Hast du die Nummer?“

„Ich hol sie.“ Helene stand auf.

Mias Vater Alex griff zum Wasserkrug und schenkte sich nach. „Und?“, fragte er. „Ist die Entscheidung gefallen?“

Mia nickte mit vollem Mund. „Jakob“, nuschelte sie. „Und das Nashorn. Mutsch hat gesagt, es gibt noch was auf dem Dachboden.“

„Einen Koffer, ja. Wir haben ihn bei den Renovierungsarbeiten gefunden. Er liegt immer noch oben. Schande über mein Haupt. Aber es ist nichts drin außer Mäusedreck und ziemlich verrottetem Zeug. Kleider wahrscheinlich und stockfleckige Papiere.“

„Aber die könnten doch interessant sein! Wenn sie noch von Jakob selbst stammen? Kann ich nachsehen?“

Der Dachboden sollte einmal ausgebaut werden, aber im Moment waren andere Dinge wichtiger. Deshalb hatte Alex die Arbeiten gestoppt und verboten, ohne Aufsicht dort oben herumzuturnen.

„Ich komme mit.“ Jandrik war fertig. Er stand auf und trug sein Geschirr zur Spülmaschine, Mia machte es ihm nach.

„Ich auch“, sagte Alex. „Ich wollte sowieso mal nach den Mausefallen sehen.“

Zusammen gingen sie in den Flur, und Alex holte die Ausziehleiter herunter, mit deren Hilfe man auf den Dachboden klettern konnte. Helene folgte ihnen.

„Passt auf!“, rief sie, aber da war Mia, die als Letzte die steilen Stufen erklommen hatte, auch schon oben.

Schummriges Halbdunkel erwartete sie. Obwohl es draußen noch nicht dunkel war, drang nur wenig Licht durch die kleinen, staubverkrusteten Luken. Der Boden war mit Brettern bedeckt und in der Mitte des Raumes führte ein schmaler Kamin nach oben.

Alex musterte ihn mit einem resignierten Blick. „Es hat sich schon wieder ein Ziegelstein gelöst.“ Das corpus delicti lag zerbrochen vor seinen Füßen. „Da müssen wir ran, bevor der Winter kommt.“

Mia ging zur Schrägseite, die zur Straße lag. Dort, wo das Dach auf der Hausmauer ruhte, war die Schräge so niedrig, dass man nur gebückt stehen konnte. Mehrere Zementsäcke lehnten aneinander, daneben ein Stapel Dachziegeln und jede Menge Holzlatten. „Wo?“, fragte sie. „Wo ist der Koffer?“

„Moment.“ Alex kam zu ihr, gefolgt von Jandrik. Ihr Vater deutete in einen schmalen Spalt hinter dem Holz. „Das muss hier schon seit den letzten Kriegstagen liegen. Ein Glück, dass sie ihn nicht eingemauert hat, sonst hätten wir ihn nie gefunden.“

Sie. Marie, Jakobs Witwe und Mias Urgroßmutter. Tatsächlich wäre niemand auf die Idee gekommen, hinter diesen Brettern etwas zu suchen.

Alex zwängte seinen Arm in den Spalt zwischen Holz und Wand, er zog und ächzte und beförderte schließlich einen kleinen, abgeschabten Koffer hervor. Das Leder war brüchig, und als er versuchte, ihn abzuwischen, stieg eine Wolke Staub empor. „Ich habe ihn erst mal hier gelassen, weil es wirklich nur verrottetes Zeug ist und er da hinten wenigstens vom Taubendreck verschont geblieben ist. Wegschmeißen wollte ich ihn aber auch nicht. Ich hoffe, er ist keine Enttäuschung für dich!“

Mia wollte ihn sofort öffnen, aber Alex trug ihn zur Leiter.

„Lass uns das unten machen. Hier oben sieht man gleich die Hand nicht mehr vor Augen.“

Ein Schrift, die so fremd wirkte wie Hieroglyphen.

Helene hatte den Tisch in der Küche abgedeckt und vorsorglich auch die Decke entfernt. Alex legte den Koffer ab. Alle vier standen einen Augenblick um dieses Relikt aus längst vergangener Zeit herum. Fast schon eine Schweigeminute, dachte Mia.

„Wollen wir?“

Helene nickte ihr zu. Die Schnappschlösser waren zwar verrostet, sprangen aber sofort auf. Langsam hob sie den Deckel. Zum Vorschein kam —

„Was ist das denn?“, schrie Mia entsetzt.

Aus dem Koffer stieg ein durchdringender Geruch. Er musste aus einem Haufen Lumpen kommen, zumindest sah es auf den ersten Blick danach aus, auf dem verstreut Dutzende kleine schwarze Kügelchen lagen.

„Mäuse.“ Helene beugte sich mit gerümpfter Nase über den Inhalt. „Holt mir mal die gelben Spülhandschuhe.“

Mia eilte zur Spüle und brachte die Teile, damit Helene sie sich überstreifte.

„Und einen Müllsack!“

Den besorgte Jandrik. Nachdem das Plastik neben dem Koffer ausgebreitet lag, griff Helene mit spitzen Fingern nach dem Stoff und hob ihn so vorsichtig wie möglich heraus. Die kleinen Kügelchen rieselten ab, zum Vorschein kam ein angefressenes, durchlöchertes —

„Hemd. Das ist eindeutig ein Leinenhemd.“ Helene hielt es hoch. Fleckig, zerknittert, und offenbar Heimstatt für Generationen von Mäusen, die dort ungestört gehaust hatten.

„Kann man“, Mia hustete, „kann man das waschen?“

„Du meinst, ob du das waschen kannst, unten im Hof?“ Jandrik rümpfte die Nase. „Und dich anschließend dazu.“  „Es ist alt. Und es hat Jakob gehört, oder?“

Mit einem leisen Seufzer legte Helene das Ding auf dem Müllsack ab. Alle beugten sich wieder über den Koffer.

„Was ist das denn?“ Jandriks Stimme schraubte sich noch eine halbe Oktave höher.

Mia überwand sich und griff auch ohne Handschuhe nach etwas, das entfernt aussah wie verknotete Lederschnüre. „Eine Art … Schmuck?“ In die Schnüre waren Perlen und Glimmersteinchen eingewebt. Metall, Glas, Keramik. Alles blind vor Schmutz und Erosion. Das Leder war brüchig, und Mia hob das seltsame Gewirk so vorsichtig aus dem Koffer, als könne es jederzeit reißen. „Eine doppel-, nein, eine dreireihige Kette. Meine Güte … Das ist aus Afrika, nicht wahr?“

„Vermutlich“, sagte Helene leise. „Das wird das Einzige sein, was er aus seiner Heimat mitgebracht hat.“

„Ob das wertvoll ist?“, fragte Jandrik. „Für ein Museum oder so.“

Helene schüttelte den Kopf. „Wohl kaum. Schon gar nicht in diesem Zustand.“

Vorsichtig legte Mia den Fund auf das Hemd. „Da ist noch was drin. Papier. Nein, ein Brief. Und … ein paar Postkarten.”

Die Mäuse hatten durchaus versucht, sich den Brief einzuverleiben, aber nach ein paar Ecken musste er ihnen doch nicht geschmeckt haben. Vorsichtig holte Mia zwei Seiten aus dem Umschlag.

„Alles Sütterlin“, seufzte sie, als sie die Schrift sah, die so fremd wirkte wie Hieroglyphen.

„Zeig her.“ Alex nahm ihr eine Postkarte ab. Auf der Vorderseite war ein Dampfer auf hoher See zu sehen, links davon Pfahlbauten und hölzerne Kräne. Die Karte sah aus wie nachträglich koloriert. Zumindest die Beschriftung war in Druckbuchstaben. „Deutsch-Südwestafrika. Ostafrika-Dampfer auf der Reede, Swakopmund.“

„Namibia.“ Mia nahm ihm vorsichtig die Postkarte ab und drehte sie um. „Das Datum kann ich noch lesen, vierter August neunzehnhundertvier. Aber dann … Mutter? Kann das Mutter heißen?“

Helene beugte sich über ihre Schulter und versuchte, die alte Schrift zu entziffern. „Mutter … Tut mir leid. Das müssen wir jemanden zeigen, der das noch lesen kann. Aber die Karten sind von Karl, deinem Ururgroßvater. Und sie sind hierher nach Meißen gegangen. Ich würde sagen, das ist alte Feldpost. Was ist mit dem Brief?“

„Es steht nur Jakob darauf. Keine Marke, kein Stempel, keine Adresse.”

Das Papier war eng beschrieben in einer klaren, aber winzigen Handschrift, als ob ein halber Roman auf dieses eine Din-A-5-Blatt passen musste. „Aussichtslos“, seufzte Mia enttäuscht. „Ich glaube, das hier könnte Mein lieber kleiner Jakob heißen, aber mehr ist nicht drin. Was machen wir damit? Gibt es Schriftsachverständige oder Übersetzer für so was?“

Alex presste die Lippen aufeinander. „Wenn es eine alte Druckschrift wäre, die könnte ich lesen. Fraktur heißt sie, glaube ich. Das kriegt jeder hin. Aber Sütterlin und dann noch so klein und kaum leserlich … Das müsste jemand sehen, der sich damit auskennt. Wir könnten mal in der Kirche fragen oder im Seniorenheim.“

„Nein“, sagte Helene scharf. „Ich will das nicht.“

Mia war erstaunt über den Ton in der Stimme ihrer Mutter. „Weil es Jakobs Privatsachen sind?“

„Weil es immer noch Leute hier gibt, die es unserer Familie nicht leicht gemacht haben.“

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