Salvatore Basile: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands | Leseprobe read’n’go

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Ein Mann voller Musik und Geschichten.

Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Er war lange Jahre Berufsmusiker und lehrt seit über zehn Jahren kreatives Schreiben an der Università Cattolica in Mailand. Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist sein erster Roman.

Sehnsucht nach einem Neuanfang?

Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er täglich im Zug einsammelt. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben auf den Kopf stellt. Als er sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird.

Nur wer sich verliert, kann sich auch finden.

Die wunderschöne Geschichte einer Reise, die alles verändert.

Vorhang auf

Das Leben hält viele bunte Überraschungen bereit.

Ein Tag wie jeder andere?

Die Fahrgäste waren schon dabei auszusteigen. Michele stand auf dem Bahnsteig und sah ihnen nach, wie sie sich in Richtung Ausgang entfernten, um nach Hause zu gehen oder wohin auch immer. Die erwartungsvollen Mienen der Reisenden waren ihm nur zu vertraut, die Art, wie sie sich umsahen, als würden sie zum ersten Mal in die Freiheit hinaustreten, als wäre die allabendliche Heimkehr eine immer wieder neue Erfahrung, ein unerwartetes Wunder.

Jedes Ding hat seinen Wert.

Michele erklärt Elena seine Leidenschaft für verlorene Dinge.

Aber hören Sie selbst – aus dem Hörbuch, gelesen von Annina Braunmiller-Jest!

 

 

Leben ist heute! Gestern ist vorbei, und das Morgen kommt erst noch.

Dein Tagebuch ist wie ein Blick in dein Herz.

Michele zog den Gegenstand aus seiner Tasche, den er im Zug gefunden hatte. Tatsächlich, ein altes, zerknittertes Heft. Und es war rot. Mit angehaltenem Atem las er den Eintrag auf der ersten Seite, geschrieben von der unsicheren Hand eines Kindes:

Miniera di Mare, 1. Oktober 1991

Geheimes Tagebuch von Michele Airone

Er sah das Gesicht seiner Mutter vor sich, sah, wie sie ihm lächelnd über den Kopf strich, während er am Tisch saß und in ein rotes Heft schrieb.

Sein Tagebuch.

Es war nach Hause zurückgekehrt, mit demselben Zug, der es vor vielen Jahren mitgenommen hatte.

Heimweh nach Stille?

Die Tür ist geöffnet.

Wird Michele den Schritt wagen und hindurchgehen?

Hören Sie selbst – aus dem Hörbuch, gelesen von Annina Braunmiller-Jest!

Sie ist ein Wunder.

»Der Zug hat sie mir gebracht. Sie ist in mein Haus und in mein Leben getreten. Ich habe ihr eine verlorene Puppe zurückgegeben, und sie hat mir im Gegenzug Hoffnung geschenkt. Als sie in die Küche geschneit ist, hat sie in nur einem Moment die Erinnerung an die Asche ausgelöscht, an das jahrelange Schweigen, in dem ich ganz allein vor mich hingelebt habe. Sie sagt seltsame Dinge über Farben, weißt du? Sie sagt, dass ich rot bin, und sie trägt Fröhlichkeit in sich. Sie kann auch wütend werden, aber Traurigkeit kennt sie nicht. Ich glaube, dass die Traurigkeit sich von ihr fernhält, dass sie Angst vor Elena hat. Elena, ja, sie heißt Elena, so heißt sie.«

»Ich habe alles dafür getan, sie nicht zu lieben. Ich war gemein zu ihr, ich habe Türen versperrt, Fenster, Tore und mein Herz. Und was hat sie getan? Sie hat die Türen weit aufgestoßen, die Fenster, die Tore. Sie hat einen geheimen Zugang gefunden, den nicht mal ich selbst kannte, und sie ist mir ins Herz gedrungen, obwohl ich es so gut verschlossen hatte.«

Dein Leben hängt von dir ab, nicht davon, was andere tun oder nicht tun.

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