J.D. Barker: The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten | Leseprobe read’n’go

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Die Jagd nach #4MK

Sieben tote Frauen. Ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht. Seit Jahren ist Detective Porter dem Monkey Killer auf den Fersen …

Einfach nur ein Unfall?

Über die Lake Park Avenue machte er ein bisschen Zeit gut und kam gegen Viertel vor sieben an. Auf Höhe der Fünfundfünfzigsten war die Woodlawn schon von der Chicago Metro gesperrt worden. Die Lichter konnte er bereits mehrere Blocks entfernt sehen. Bestimmt ein Dutzend Einheiten. Ein Notarzt, zwei Löschfahrzeuge. Sicher zwanzig Kollegen, womöglich sogar mehr. Und die Presse.

Als er sich in seinem fast neuen Dodge Charger dem Durcheinander näherte, ging er vom Gas und hielt seine Marke aus dem Fenster. Ein junger Officer, noch ziemlich grün hinter den Ohren, duckte sich unter dem gelben Absperrband hindurch und eilte auf ihn zu. »Detective Porter? Nash meinte, ich solle auf Sie warten. Stellen Sie den ­Wagen einfach irgendwo ab, wir haben den ganzen Block gesperrt.«

Porter nickte, parkte neben einem der Feuerwehrfahrzeuge und stieg aus. »Wo ist er?«

Der Junge hielt ihm einen Becher Kaffee hin. »Da drüben, bei dem Krankenwagen.«

Nash war in ein Gespräch mit Tom Eisley aus der Rechtsmedizin vertieft. Mit seinen gut eins neunzig überragte er den viel kleineren Mann deutlich. In den vergangenen ­Wochen, seit Porter ihn zuletzt gesehen hatte, schien Nash ein bisschen zugelegt zu haben; die klassische Cop-Wampe hatte sich gut erkennbar über seinen Gürtel geschoben.

Nash winkte ihn zu sich.

Eisley nickte ihm knapp zu und schob sich die Brille ein Stück die Nase hoch. »Wie geht es Ihnen, Sam?« Er hielt ein Klemmbrett mit mindestens fünfhundert Blatt Papier in den Händen. Porter kannte ihn gar nicht anders als mit einem Klemmbrett in der Hand, obwohl sie sich im Zeitalter der Tablets und Smartphones befanden. Nervös blätterte er durch seine Unterlagen.

»Er hat’s ziemlich sicher satt, dass ständig Leute fragen, wie’s ihm geht, wie er klarkommt und wie man sich sonst noch nach seinem Befinden erkundigt«, knurrte Nash.

»Schon okay, mir geht es gut.« Porter lächelte gezwungen. »Danke der Nachfrage, Tom.«

»Wenn ich was für Sie tun kann, sagen Sie Bescheid.« Dann warf er Nash einen finsteren Blick zu.

»Das weiß ich zu schätzen.« Porter wandte sich wieder an Nash. »Also ein Unfall.«

Nash nickte zu einem Stadtbus hinüber, der vielleicht fünfzehn Meter entfernt am Straßenrand stand. »Mensch gegen Maschine. Komm.«

Mit Eisley, der mit seinem Klemmbrett ein paar Schritte hinter ihnen herging, liefen sie in Richtung Bus.

Ein Kollege von der Spurensicherung machte gerade Fotos von der Front des Fahrzeugs. Verbeulter Kühler. Lackschäden direkt über dem rechten Scheinwerfer. Ein zweiter Kollege zupfte irgendetwas aus dem Profil des rechten Vorderreifens.

Dann entdeckte er den schwarzen Leichensack inmitten eines Meers aus Uniformen, das sich vor einer wachsenden Meute Gaffer erstreckte.

»Der Bus hatte ordentlich Tempo. Die nächste Haltestelle ist erst eine Meile die Straße runter«, erklärte Nash.

»Ich war nicht zu schnell, verdammt noch mal, checken Sie den Fahrtenschreiber! Hören Sie auf mit solchen Unterstellungen!«

Der Mann zur Linken musste der Busfahrer sein – ein Riesenkerl, mindestens hundertdreißig Kilo. Die schwarze Jacke mit dem CTA-Logo spannte sichtlich über den Rundungen, die sie zusammenhalten musste. Das drahtige graue Haar lag links an, während es rechts vom Kopf abstand.

»Dieser blöde Idiot ist einfach vor mir auf die Straße ­gesprungen. Das war kein Unfall, der hat sich selbst ins Aus befördert.«

»Niemand behauptet, dass Sie irgendetwas falsch gemacht hätten«, versicherte ihm Nash.
Eisleys Handy klingelte. Er warf einen Blick auf das Display, hielt kurz einen Finger hoch und machte ein paar Schritte zur Seite, um den Anruf entgegenzunehmen.

»Würden Sie uns jetzt kurz entschuldigen?« Porter nahm Nash beiseite und raunte ihm zu: »Der hat ihn nicht absichtlich überfahren. Und selbst wenn das hier ein Selbstmord war, haben wir hier nichts zu suchen. Warum hast du mich rausgerufen?«

Nash legte die Hand auf Porters Schulter. »Sicher, dass du dafür schon bereit bist? Wenn du noch ein bisschen Zeit brauchst, dann kümmere ich …«

»Mir geht es gut«, fiel Porter ihm ins Wort. »Erzähl mir endlich, was hier los ist.«

»Wenn du reden willst …«

»Nash, verdammt, ich bin kein Kind. Scheiß auf Samthandschuhe.«

»In Ordnung.« Endlich schien er nachzugeben. »Aber wenn dir das hier zu schnell geht und zu viel wird, musst du mir versprechen, dass du die Reißleine ziehst, kapiert? Das wird dir sicher niemand übel nehmen.«

»Ich glaube, dass es mir guttun wird zu arbeiten. Die ­Hockerei in der Wohnung hat mich schier wahnsinnig ­gemacht.«

»Das hier ist groß, Porter«, sagte er leise. »Du hast es verdient, dabei zu sein.«

»Verdammt, Nash, spuck es endlich aus!«

»Der Typ, unser Opfer, wollte unter Garantie zu dem Briefkasten da drüben.« Er warf einen Blick zu dem blauen Briefkasten direkt vor einem geklinkerten Wohnhaus.

»Woher willst du das wissen?«

Ein Grinsen machte sich auf dem Gesicht seines Partners breit. »Er hatte ein kleines weißes Päckchen dabei, das mit schwarzem Paketband verschnürt war.«

Porter riss die Augen auf. »Nicht dein Ernst.«

»Doch.«

Höre nichts Böses

Sieh nichts Böses

Sprich nichts Böses

Tue nichts Böses

Die Post ist da ...

Wie viele dieser Päckchen waren es bis jetzt?

Ein Dutzend? Nein, eher zwei Dutzend.

Er überschlug es kurz im Kopf.

Sieben Opfer. Jeweils drei Päckchen.

Einundzwanzig.

Einundzwanzig Päckchen in fünf Jahren.

Der Typ hatte mit ihnen gespielt, nie auch nur die geringste Spur hinterlassen. Bloß die Päckchen.

Ein Phantom.

Porter hatte schon unendlich viele Ermittler der Task­force beitreten und sie wieder verlassen sehen. Mit jedem neuen Opfer war das Team erweitert worden. Und von ­jedem neuen Päckchen hatte die Presse sofort Wind bekommen und wie die Aasgeier über ihnen gekreist. Die ganze Stadt war ausgerückt und hatte Jagd auf ihn gemacht. Nur dass irgendwann immer das dritte Päckchen aufgetaucht war, die Leiche gefunden wurde und der Typ selbst spurlos verschwand. Sich in ein Niemandsland aus Schatten flüchtete. Dann vergingen abermals Monate; die Zeitungen verloren das Interesse, die Taskforce schrumpfte wieder, die Kollegen wurden für dringendere Fälle gebraucht.

Porter war der Einzige, der von Stunde null an dabei ­gewesen war. Der Einzige, der über all die Zeit am Ball geblieben war. Er hatte das allererste Päckchen in der Hand gehabt und sofort erkannt, was darauf folgen würde: Taten eines gestörten Serienmörders. Als das zweite Päckchen kam und dann das dritte und irgendwann die Leiche, kapierten es die anderen auch.

Es war der Anfang von etwas Schrecklichem gewesen. Von etwas, was sich jemand ganz genau zurechtgelegt hatte.

Von etwas Bösem.

Porter war bei diesem Anfang dabei gewesen. War das, was er jetzt vor sich sah, das Ende?

»Was ist drin?«

»Wir haben es nicht aufgemacht«, erwiderte Nash. »Aber wahrscheinlich weißt du es sowieso.«
Das Päckchen war klein. Gerade mal zehn auf zehn Zentimeter, vielleicht sieben, acht Zentimeter hoch.

Genau wie die anderen.

In weißes Papier eingeschlagen und mit schwarzer Kordel verschnürt. Die Empfängeradresse handgeschrieben. Akkurate Schrift. Sie würden keine Fingerabdrücke finden, das hatten sie nie. Die Briefmarken waren selbstklebend – Speichel gäbe es also auch nicht.

Er warf einen Blick auf den Leichensack. »Und du glaubst wirklich, dass er es ist? Haben wir schon einen Namen?«

Nash schüttelte den Kopf. »Keine Brieftasche, keine Papiere. Gesicht nach Kühlergrill und Asphalt unkenntlich. Wir haben seine Fingerabdrücke durchs System gejagt. Kein Treffer. Er ist ein Niemand.«

»Falsch. Er ist jemand«, entgegnete Porter. »Hast du Handschuhe für mich?«

Nash fischte ein Paar Latexhandschuhe aus der Tasche und hielt sie Porter hin. Porter streifte sie sich über und nickte hinab zu dem Päckchen. »Darf ich?«

»Wir haben nur auf dich gewartet«, sagte Nash. »Das hier ist dein Fall, Sam. Ist er immer gewesen.«

Sobald Porter vor dem Päckchen in die Hocke ging, eilte ein Techniker mit einem kleinen Camcorder hinzu. »Entschuldigen Sie, Sir, aber wir müssen alles aufzeichnen.«

»Schon in Ordnung, Junge. Aber die anderen bleiben, wo sie sind. Sind Sie so weit?«

Ein rotes Lämpchen flackerte auf der Vorderseite des Camcorders auf, und der Techniker nickte. »Legen Sie los, Sir.«

Porter drehte das Päckchen so, dass er die Empfänger­adresse lesen konnte, aber keines der karminroten Tröpfchen berührte. »Arthur Talbot, 1547 Dearborn Parkway.«

Nash pfiff durch die Zähne. »Schicke Gegend. Altes Geld. Den Namen hab ich allerdings noch nie gehört.«

»Talbot ist Investmentbanker«, warf der Techniker ein. »Und ziemlich dick im Immobiliengeschäft. In letzter Zeit hat er unten am See alte Speicher in Lofts umgewandelt. Der trägt seinen Teil dazu bei, dass Familien mit niedrigerem Einkommen wegziehen und hier stattdessen Leute einfallen, die sich die hohen Mieten und den täglichen Starbucks-Grande leisten können.«

Porter hatte genau gewusst, wer Arthur Talbot war. Er sah zu dem Kollegen hoch. »Wie heißen Sie?«

»Paul Watson, Sir.«

Porter konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. »Aus ­Ihnen wird mal ein Spitzenermittler, Dr. Watson.«

»Ich habe nicht promoviert, Sir. Ich arbeite daran, aber das dauert sicher noch zwei Jahre.«

Porter lachte leise. »Liest hier eigentlich niemand mehr?«

»Sam, das Päckchen …«

»Natürlich. Das Päckchen.« Er zupfte an der Paketschnur und sah zu, wie der Knoten sich lockerte und löste. Das weiße Papier darunter war entlang der Kanten akkurat gefaltet und zu perfekten kleinen Dreiecken umgeklappt.

Wie ein Geschenk. Er hat es eingepackt, wie man ein ­Geschenk einpackt.

Unter dem Papier kam eine schwarze Schachtel zum Vorschein. Porter legte Papier und Kordel beiseite, sah zu Nash und Watson hoch und zog dann langsam den Deckel ab.

Das Ohr war von allem Blut gereinigt und auf ein Wattekissen gebettet worden.

Genau wie die anderen.

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Hallo mein Freund.

Ich bin ein Dieb, ein Mörder, ein Entführer. Ich habe zum Spaß gemordet und aus reiner Notwendigkeit. Ich habe aus Hass gemordet. Ich habe gemordet, einfach nur weil ich dem Drang nachgeben musste, der mit der Zeit übermächtig wird. Einem Drang – einem Hunger nicht ganz unähnlich –, der nur gestillt werden kann, ­indem Blut fließt oder ein gequälter Schrei erklingt.
Ich schreibe das hier nicht, um Sie zu verschrecken oder zu beeindrucken, sondern schildere nur Tatsachen und lege hiermit meine Karten auf den Tisch.

Mein IQ liegt bei 156. Damit gelte ich nach allem, was man hört, als hochbegabt.

Ein weiser Mann hat mal gesagt: »Den eigenen IQ zu ­messen, seine Intelligenz qualifizieren zu wollen, ist ein Zeichen des Unverstands.« Ich habe nie um einen IQ-Test gebeten. Er wurde für mich angeordnet – was immer Sie mit dieser Information anfangen wollen.

Sie definiert nicht, wer ich bin. Nur was ich bin. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, Stift und Papier zur Hand zu nehmen und alles aufzuschreiben, was ich mit Ihnen ­teilen will. Wer sein Wissen nicht teilt, verhindert den Fortschritt, und Sie (als Gesellschaft) werden nie aus Ihren zahlreichen Fehlern lernen – dabei müssen Sie noch so ­vieles lernen.

Wer bin ich?

Jetzt einfach meinen Namen zu nennen würde doch den Spaß verderben, finden Sie nicht?

Vermutlich kennen Sie mich als Four Monkey Killer. ­Warum belassen wir es nicht dabei? Vielleicht 4MK – für alle, die Abkürzungen mögen? Die schlichteren Gemüter. Wir wollen ja niemanden außen vor lassen.

Wir werden eine Menge Spaß zusammen haben, Sie und ich.

»Schlaf gut, Schönheit«, flüsterte er ihr ins Ohr.

Willkommen in der Finsternis ...

Finsternis.

Sie umspülte sie wie die Strömung am Meeresgrund. Kalt und lautlos. Sie kroch über ihren Körper, fühlte sich an wie die Berührung eines Fremden.

»Em«, flüsterte ihre Mutter, »du musst aufstehen. Sonst kommst du noch zu spät zur Schule.«

»Nein«, ächzte sie. »Noch ein paar Minuten …«

»Jetzt, Baby. Ich sag’s nicht noch einmal.«

»Ich hab aber Kopfweh. Kann ich nicht hierbleiben?« ­Ihre Stimme war belegt, kam aus weiter Ferne, immer noch vom Schlaf durchdrungen und schwer.

»Ich will nicht schon wieder eine Entschuldigung erfinden. Warum müssen wir das jeden Tag neu durchkauen?«

Aber das stimmte doch nicht. Ihre Mutter war vor einer Ewigkeit gestorben, da war sie selbst gerade drei gewesen. Ihre Mutter hatte ihren ersten Schultag gar nicht miterlebt. Sie hatte sie überhaupt nie zur Schule geschickt. Emory war die meiste Zeit ihres Lebens daheim unterrichtet worden.

»Mom?«, sagte sie leise.

Stille.

Ihr Kopf tat höllisch weh.

Sie versuchte, die Augen aufzuzwingen, aber sie weigerten sich.

Ihr Kopf tat weh und pochte. Sie konnte das Pochen ihres Herzschlags sogar hören. Hinter den Augen, ein schneller, harter Takt.

»Bist du noch da, Mom?«

Sie drehte den Kopf nach links und suchte in der Dunkelheit die leuchtend roten Ziffern auf ihrem Wecker. Nur dass der Wecker nicht da war. Um sie herum war es pechschwarz.

Die Lichter der Stadt erhellten sonst ganz leicht die Zimmerdecke, aber selbst die waren erloschen.

Sie konnte rein gar nichts sehen.

Das hier ist nicht dein Zimmer.

Der Gedanke überkam sie aus dem Nichts, die Stimme kannte sie nicht.

Wo …

Emory Connors versuchte, sich hochzustemmen, doch dann hämmerte es wieder so schmerzhaft in ihrer linken Kopfhälfte, dass sie sich hinlegen musste. Ihre Hand wanderte zum Ohr und tastete über einen dicken Verband. Über Nässe.

Blut?

Hochspannung pur, oder? Wir haben noch mehr ...

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Hören Sie, wie es weiter geht:

Was gerade geschah…

Emory Connors versuchte, sich hochzustemmen, doch dann hämmerte es wieder so schmerzhaft in ihrer linken Kopfhälfte, dass sie sich hinlegen musste. Ihre Hand wanderte zum Ohr und tastete über einen dicken Verband. Über Nässe.

Blut?

 

 

– Über das Hörbuch –

Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Dialogregisseur tätig und ein sehr gefragter Hörbuchsprecher.

 

Wir werden viel Spaß zusammen haben!

J. D. Barker lebt in Pittsburgh, Pennsylvania, mit seiner Familie und zahlreichen Tieren. Schon als Kind schrieb er Geschichten über Geister, Kobolde und mystische Orte. Nach einem preisgekrönten Horrorroman ist »The Fourth Monkey« der Start einer Serie um Detective Sam Porter. Inspiriert zu diesem Thriller wurde er an einer Supermarktkasse: Er beobachtete einen kleinen Jungen, der seinem Vater eine Bemerkung über eine Frau zuflüsterte, worauf der Vater sich zu ihm hinunterbeugte und sagte: „Sprich nichts Böses, mein Sohn.“

Die Idee zu »The Fourth Monkey« war geboren.

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»Ein talentierter Autor mit wunderbar hinterhältigen Ideen.«

Jefferey Deaver

»Grandios konstruiert und spannend von Anfang bis Ende.«

Daily Mail