Jenny Downham: Obwohl es die das Herz zerreißt | Leseprobe read’n’go

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3 Frauen, 3 Generationen, 1 Geschichte

Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf … und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz und braucht Pflege. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt.

Ein Besuch in Marys altem Zuhause

Das Haus, in dem Mary und Jack dreizehn Jahre gemeinsam lang gelebt hatten, vor Jacks Tod, war ein Sozialreihenhaus, auf triste Art genau gleich wie alle anderen in der Straße. In der kleinen dunklen Küche roch es muffig, als hätte jemand seit Jahren Pommes frittiert, ohne sich der Mühe des Lüftens zu unterziehen. Katie knipste das Licht an und schloss die Tür nach draußen auf, hinter der sich zu ihrer Überraschung ein verwilderter kleiner Garten verbarg. Doch das Tageslicht machte es noch schlimmer, denn nun sah sie, wie vergilbt die Musselingardine am Fenster war und wie schmutzig der Boden aussah. Sie kam sich wie eine Gerichtsmedizinerin an ­einem Tatort vor, während sie sich Handschuhe überstreifte, bevor sie den Kühlschrank öffnete, und rechnete schon fast mit einem abgeschlagenen Kopf auf einem Teller, dabei war es da drin ausgesprochen normal – ein Rest Käse, ein Glas Mixed Pickles, ein paar verschrumpelte Möhren und keimende Kartoffeln und ein alter Becher Margarine.

Sie stellte den Wasserkocher an (nahm sich fünf Minuten Vertrauen in die Elektrik raus) und schaute beim Warten aus dem Fenster. Der Garten war völlig zugewachsen, aber grün und eigentlich ganz schön. Alle möglichen Farben und Formen wuchsen durcheinander. Als das Wasser heiß war, spülte sie die paar Tassen und Teller, die im Becken vor sich hin schimmelten. Selbst der einfache Spülvorgang kam ihr nicht richtig vor. Es hätte der Teller sein können, von dem Jack seine letzte Mahlzeit aß. Sie könnte ihn wegspülen.

Weiter mit der Medikamentenliste. Tolterodin, ­Lisinopril, ­Doxazosin. Neben dem Ersten war ein Sternchen, und Mum hatte die Anmerkung geschrieben: Steigert Absetzen von ­Blasenmed. viell. Verwirrtheit? Alles in Bezug auf Mary schien mit Frage­zeichen versehen zu sein.

Vorsichtig öffnete sie einen Küchenschrank über der Spüle. Er war voll mit Frühstücksflockenschachteln. Mist! Galten die als verderblich? Wahrscheinlich, denn aufessen würde die jetzt niemand mehr. Also mehr Zeug zum Wegwerfen.

Als sie sie rauszog, sah sie, dass an jeder ein Post-it-Zettel heftete:

Kleine Nachrichten überall

Komm wieder ins Bett, wenn es dunkel ist. Es musste Jacks Handschrift sein. Jack, der Mary behütet und sie nachts ins Bett zurückgeleitet hatte, wenn sie sich auf die Socken machte und dachte, es sei Zeit zum Frühstücken.

Im nächsten Schrank: keine Medikamente, sondern Kaffee, Tee, Tassen und Teller. Innen an der Tür: Nur ein Teelöffel Zucker, du bist süß genug! 

Jetzt, wo Katie darauf achtete, fand sie noch mehr. An der Tür zum Garten: Wenn du raus willst, nimm mich bitte mit. Überall waren welche. Sie waren so unheimlich schön. 

Und hier, an einer Pinnwand, hing sogar eine Zeichnung. Es tat weh, sich die anzusehen, denn da war ein Strichmännchen, über dem in derselben Handschrift wie auf den gelben Zetteln »Jack« stand. Er hielt die Hand einer Strichfrau, »Mary«, und darunter waren vier weitere Strichfiguren mit über ihre Köpfe gekritzelten Namen – »Caroline, Steve, Katie, Chris«.

Da war Katies Familie, von einem Toten gezeichnet, und da hielt Dad Mum an der Hand, und alles war so, wie es sein sollte, wie wenn man ein total romantisches Buch las oder einen Film guckte. Katie zog das Blatt vom Brett und stopfte es sich in die Tasche. Sie griff nach den Keksen und ging ins Wohnzimmer. Sollte Mum doch selber die Medikamente finden. Und den Tee machen.

 

Katie & Mary

Keine Erinnerung, aber ein leises Gefühl, irgendwo hin zu wollen. Mary entwischt oft und wandert draußen herum, bis Katie sie findet.

Eine große Tüte Kirschen

»Bitte sehr, Frau Ausreißerin«, sagte sie. »Ein Croissant.«

Mary nahm es und zeigte damit zum Himmel. »Möwe«, sagte sie.

»Ja«, bestätigte das Mädchen und setzte sich neben sie. »Sie muss sich verirrt haben.«

»Als ich jung war«, erzählte sie dem Mädchen, »bekam ich fünf Kirschen auf einmal in den Mund. Ich hab sie mit der Zunge aufgequetscht und die Kerne quer durch den ganzen Garten gespuckt.«

Das Mädchen lachte, beugte sich dann vor und tätschelte Marys Hand. »Heute Nachmittag, wenn ich von der Prüfung zurückkomme, kauf ich dir eine große Tüte Kirschen. Es macht Mum sicher nichts aus. Die hat garantiert ein schlechtes Gewissen, weil sie sauer auf uns geworden ist.«

»Sauer?«, fragte Mary. »Wirklich? Ich kann mich nicht erinnern.«

»Sie ist wütend auf mich, weil ich mit dir gequatscht hab, statt zu lernen, auf Chris, weil er von Dad angefangen hat, und auf dich, weil du am Frühstückstisch alle deine Verehrer aufgezählt hast.«

In Mary regte sich das panikartige Gefühl, das mit Gedächtnislücken einherging. »Hab ich das wirklich? Wo ich doch sonst so diskret bin. Warum sollte ich das getan haben?«

»Chris wollte wissen, wer Mums Vater ist.«

»Hab ich’s gewusst?«

Das Mädchen zog einen Zettel aus der Tasche und faltete ihn auf. »Robert Gibson, hast du gesagt. Stimmt das?«

»Ach, Robert.« Mary legte eine Hand an ihre Wange. »Ach, der war wunderbar.«

Das Mädchen lächelte. »Ja, das hast du uns erzählt. Jedenfalls ist Mum ausgerastet. Vor allem, weil Chris sich in den Kopf gesetzt hat, dass sie uns unseren Vater treffen lassen soll, jetzt, wo sie selber einen hat. Aber das kommt für sie nicht infrage, denn Dad wohnt mit seiner neuen Freundin in unserem alten Haus, und die beiden haben ein Kind gekriegt, was ein ziemlich unverzeihliches Verbrechen ist.«

»Ich erinnere mich nicht, dass irgendwer ausgerastet ist.«

»Na ja, das ist natürlich alles relativ. Sie brüllt nicht richtig rum. Mehr so stiller Zorn, weißt du?«

»Und ich war da? Ganz sicher?«

Das Mädchen schaute betreten drein, und … war das Mitleid in ihrem Blick? »Tut mir leid, ich sollte dich nicht an so was erinnern.«

Es war, wie an einem Abgrund entlangzugehen. Wesentliche Teile von ihr verließen sie, ohne Wiederkehr. Was hatte ihr diese Ärztin neulich gesagt? »Bei Ihnen besteht der Verdacht auf Läsionen im Hirn, Mrs. Todd.« Blöde Kuh. Warum konnte die nicht in einer Gedächtnislücke verschwinden? Warum konnte Mary sich nicht aussuchen, woran sie sich erinnerte und was sie vergaß?

»Die Leute können nur ihr Bestes geben«, flüsterte sie dem Mädchen neben sich zu.

»Ja«, pflichtete sie ihr bei.

»Wir sollten uns Mühe geben, andere nicht zu streng zu beurteilen.«

»Redest du von dir und Mum?«

»Ich rede von jedem, den ich je gekannt habe.«

Das Mädchen sah sie lange an. »Warum hast du dich mit Mum verkracht, weißt du das noch?«

»Vielleicht könntest du sie das fragen?«

»Hab ich schon. Sie will nicht drüber reden. Pat ist eine Heilige und du eine Sünderin, mehr kriegen wir nicht aus ihr raus. Aber so einfach ist es nie, oder? Habt ihr nicht zusammen in London gewohnt, als Mum ein Teenager war? War es schlimm? Habt ihr euch gehasst?«

»Das sind eine Menge Fragen.«

»Ich will es verstehen.«

»Na, falls du es je herausfindest, wärst du so nett, es mich wissen zu lassen?«

Das Mädchen lachte. »Vielleicht sollten wir doch diesen Detektiv anheuern?«

Dieses Mädchen war jung und hübsch und gab sich sichtlich große Mühe, aber Mary konnte nichts anderes tun als lächeln, während sie versuchte, die Panik zu unterdrücken.

Sie wollte sagen: Ich vergesse so vieles. Bitte hilf mir. Ich glaube, es bricht mir das Herz.

Stattdessen sagte sie: »Warum sitzen wir hier?«

»Weil du wieder weggelaufen bist.«

Das kam ihr aufregend vor. »Bin ich weit gekommen?«

»Du kommst jeden Morgen ein Stückchen weiter. Aus dir könnte mal eine hervorragende Entfesselungskünstlerin werden.«

Mary gluckste. »Wo ich wohl hinwill?«

Hatte es was mit dem schönen Wetter zu tun? Oder dass sie etwas holen musste? Jemanden treffen? Was auch immer sie zu dieser Bank geführt hatte, sie war froh darüber. Mit lose im Schoß gefalteten Händen saß sie da und ließ sich das Gesicht von der Sonne wärmen.

»Vitamin D wird durch die Augenlider aufgenommen«, erklärte sie dem Mädchen. »Hast du das gewusst?«

Das Mädchen antwortete nicht.

»Hast du mich gehört?«

Mary unternahm nicht oft den Versuch, weise Ratschläge zu erteilen, aber wenn, dann konnte das Kind ja wohl die Höflichkeit besitzen, ihr zuzuhören.

»Ich rede mit dir, Rotfuchs!«

Aber das Mädchen schaute hinüber auf die andere Straßen­seite und biss sich auf die Unterlippe. Eine schlimme Angewohnheit, mit der man nur zur Schau stellte, dass man sich fürchtete, was um jeden Preis zu vermeiden war. Wo gaffte sie hin? Mary beschattete die Augen mit einer Hand und kniff sie zusammen, um besser sehen zu können. Da drüben war eine Mädchengruppe vor einem Laden aufgetaucht. Ein einziger Wust aus Beinen und nackten Armen, tippten sie auf ihre Geräte ein und brabbelten viel zu lauten Blödsinn.

Das Mädchen sagte: »Können wir jetzt gehen?«

»Wegen denen?«

»Nicht wirklich.«

Hm, nun ja, von den jungen Leuten kriegte man nie etwas raus, wenn man sie direkt fragte. Das wusste sie noch aus ihrer Zeit, als sie Pats Regeln umging. Prüfend betrachtete sie die jungen Mädchen und versuchte sich einen Reim drauf zu machen. Sie waren unübersehbar von der selbstbewussten Sorte, breiteten sich auf dem Bürgersteig aus, um beachtet zu werden.

»Kennst du sie?«, fragte Mary.

»Die eine.« Sie nickte in Richtung eines Mädchens. »Mit ihr war ich mal befreundet.«

Das Mädchen, das sie meinte, war blond, mit Sonnenre­flexen im Haar.

»Bestimmt kaufen sie Alkohol«, sagte das Mädchen. »Ein paar von denen haben heute ihre letzten Prüfungen, da planen sie jetzt was für später.«

»Haben sie dich nicht eingeladen?«

»Früher bin ich wegen Esme eingeladen worden, aber jetzt nicht mehr.«

»Habt ihr euch zerstritten?«, fragte Mary.

»Sozusagen.«

»Warum gehst du nicht rüber und söhnst dich mit ihr aus?«

»Nicht, wenn die anderen dabei sind.« Das Mädchen wandte sich mit glänzenden Augen zu ihr um. »Die finden, dass ich ­komisch bin.«

Zu ihrer eigenen Überraschung spürte Mary, wie sie plötzlich von einer Welle der Liebe erfasst wurde. Warum rührte dieses Kind sie so? Vielleicht, weil sie sich traute, ihre Gefühle bloßzulegen. »Manchmal zahlt sich Hartnäckigkeit aus.«

»Die sagen gemeine Sachen.«

»Und wenn schon? Worte haben noch keinen umgebracht.« Mary legte dem Mädchen tastend eine Hand aufs Knie. »Sei nicht wie Pat, die sich immer versteckt und kleingemacht hat.«

Das Mädchen sah sie aus ernsten Augen an. »Ich hab nicht gewusst, dass Pat so war.«

»Fass dir ein Herz«, sagte Mary. »Nur so passiert was. Wirst schon sehen.«

Doch dann sammelte sich das Grüppchen zum Abmarsch, da spielte es also keine Rolle mehr. Und bildete Mary sich das bloß ein, oder rutschte das Mädchen näher und versuchte sich zu verstecken, als die anderen vorbeigingen?

Mary nahm sich fest vor, ihr Tapferkeit im Angesicht von Widrigkeiten beizubringen. Ein Gebiet, auf dem sie sich wahrlich auskannte.

 

»Es gehört Mut dazu, man selbst zu sein. Es ist eine Entscheidung fürs Leben, und wir leben nur einmal.«

Einfach eine Art Gedächtnis-TÜV

»Also, Mrs. Todd«, sagte der Mann, »wissen Sie, warum Sie hier sind?«

Mary schaute auf ihre Füße und zählte im Stillen ihre Knochen durch. Sie fing mit den Mittelfußknochen an und wollte der Reihe nach fortfahren, bis sie zum Oberschenkelknochen kam, wurde aber von der Frau unterbrochen, die neben ihr saß; die beugte sich zu ihr herüber und tätschelte ihr die Hand. Durch die Finger der Frau spürte Mary, wie ihr eigener Körper zitterte.

»Hast du gehört?«,­ sagte die Frau. »Du sollst dem Arzt ­sagen, ob du noch weißt, warum wir hier sind.«

Alle Farbe wich aus dem Zimmer. Wenn man Kreuzworträtsel löst, wenn man Bücher liest, wenn man kein Kochgeschirr aus Aluminium benutzt, wenn man alle Zahnfüllungen aus Amalgam entfernen lässt, wenn man …

Mary bekämpfte die Panik und suchte im Gesicht der Frau nach Hinweisen. Sie sah sehr streng aus – das Haar so straff ­zusammengebunden. Es sah aus, als schliefe eine zusammengeringelte Schlange oben auf ihrem Kopf.

»Lassen Sie es mich Ihnen erklären«, sagte der Mann. »Die Ärztin Ihrer Tochter hat Kontakt mit uns aufgenommen, weil sie sich Sorgen macht, Sie könnten gewisse Schwierigkeiten haben, sich an Dinge zu erinnern.«

In Marys Schläfen pulsierte das Blut. »Carolines Ärztin?«

»Ja«, sagte die Frau. »Ich bin Caroline, und du bist mit mir zur Sprechstunde meiner Ärztin gefahren, weißt du noch?«

Das war also Caroline! Merkwürdig, dass sie sie nicht erkannt hatte.

Der Mann fragte: »Würden Sie sagen, dass Sie in letzter Zeit Gedächtnisprobleme hatten, Mrs. Todd?«

»Überhaupt nicht.«

Er nickte. »Dann wollen wir die nächste halbe Stunde mal als eine Art TÜV ansehen, einverstanden? Wir überprüfen einfach dies und jenes und checken durch, ob bei Ihnen alles gut funktioniert.« Er schlug eine Mappe auf und blätterte darin, zog ein Blatt Papier heraus und überflog es. »Also«, sagte er, »erzählen Sie mir ein bisschen was über sich, Mrs. Todd?«

»Was möchten Sie wissen?«

»Vielleicht etwas über Ihre Kindheit? Zum Beispiel, ob Sie Geschwister haben?«

»Ich habe eine Schwester.« Mary warf Caroline einen Blick zu. Sie war böse auf sie, weil sie hinter ihrem Rücken mit Ärzten gesprochen hatte. »Die da kann Ihnen von Pat erzählen. Die beiden haben sich sehr gut gekannt.«

»Damit meint sie, dass ihre Schwester mich aufgezogen hat«, sagte Caroline. »Als ich auf die Welt kam, war meine Mutter sehr jung, deshalb haben meine Tante und mein Onkel mich an Kindes statt angenommen. Sie waren kinderlos.«

»Klar waren sie das«, sagte Mary. »Weil es nämlich eine Vernunftehe war.«

Caroline lief puterrot an. Ha! Das geschah ihr recht. »Ich hab sie für meine richtigen Eltern gehalten. Niemand hat mir etwas anderes gesagt.«

Der Mann drohte wieder mit dem Finger und legte ihn sich diesmal auf die Lippen. Sei still, hieß das! Der hatte er’s gegeben. Dieser Verräterin.

»Und wo sind Sie geboren?«, fragte der Mann.

Endlich mal was Einfaches. »Ich«, sagte Mary im Brustton der Überzeugung, »bin am Meer geboren.«

Jeden Tag der scharfe Schmerz von Muschelkanten unter ­ihren Zehen, wenn sie zur Küste ging. Jeden Tag das Bewusstsein, dass das Leben mehr zu bieten hatte als scheuern, fegen und jeden Penny zweimal umdrehen, dass die Welt mehr zu bieten hatte als das Haus ihres Vaters und das kleine Städtchen mit neugierigen Blicken hinter den Gardinen und starren Regeln. Am Strand das viele Wasser, bis an den Horizont. Bei all dem hielt sie die blinde Wut lebendig.

»Das Meer war herrlich«, sagte sie. »Den Horizont sehen zu können, machte jeden Tag lebenswert.«

Wahrhaftig, zärtlich und aus dem Leben gegriffen...

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